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Discographies

„DU, MEIN WILDER GEIST“ (ALBUM)

Release Date: 18. September 2015
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Pathos Legal bewegt sich fernab vorgefertigter Klangbilder oder kreativer Zwänge und spielt sich frei. Von den Anfängen in der deutschsprachigen Poetry Slam Szene geht es inzwischen in nationale Clubs und auf Festivalbühnen. Die Hörerschaft wächst stetig mit dem eigenständigen und selbstbewussten Sound von Pathos Legal heran. Mit der vierten und neuen Studioproduktion „Du, mein wilder Geist“ lassen Alexandra Helena Becht und Berkant Özdemir die musikalischen Gewohnheitstiere los und definieren ihr eigenes Genre: PoetryElektroPop. Hier kündigt sich mit „Du, mein wilder Geist“ ein gesundgewachsenes Wildgewächs im deutschsprachigen Popgarten an: Pathos Legal.

PRODUKTION

Musik und Produktion: Berkant Özdemir, Pathos Legal.

Text und Gesang: Alexandra Helena Becht, Pathos Legal.

Backing Vocals „Du, mein wilder Geist“ Thomas Rudeck.

Alle Vocal-Aufnahmen von Thomas Rudeck in Frankfurt am Main.

Gemischt von Chris Kling in der Klangkantine Darmstadt.

Gemastert von Bo Kondren bei Calyx Mastering in Berlin.

Cover-Foto von Samira Ramic.

LYRICS

Lyrics: KEINE KUNST

Süßer Rausch in der Luft
tanzende Flammen in der Brust
Gähnen steckt an, Lachen auch
der Moment ist für dich da wenn du ihn brauchst

theoretisch weißt du wie die Liebe schmeckt
in Gedanken hast du neues Land entdeckt
das sind unsere Jahre, unsere Lieder
wo bist du mit dem Kopf schon wieder?

darüber zu reden nimmt die Magie
zwischen den Zeilen steht die Poesie
sowas passiert in jeder Familie, in jeder Stadt
es ist einfach, warum machst du es so abstrakt?

REFRAIN
Leute kennen
es Liebe nennen
Runden drehen
und klug aussehen

davon erzählen
und die Zeit stehlen
Pläne schmieden
Falten kriegen

keine Kunst
wenn du was vom Leben kapierst
Kunst ist, da zu sein wenn das Leben passiert

REFRAIN.

Lyrics: DU, MEIN WILDER GEIST

Vielleicht ist das die Natur der Dinge
dass sie sich anpassen
irgendwann nur um zu überleben
von ihrem Instinkt ablassen

vielleicht ist es das Gewohnheitstier
das dich an eine Lüge bindet
aus Angst davor, dass du es verlässt
zurück zu dir findest

deine Müdigkeit ist antrainiert
das sehe ich in deinen Augen
in dir steckt eine treibende Kraft
ein Urvertrauen

REFRAIN
oh du, mein wilder Geist
mach dich frei, mach dich los
hier unter Wölfen
ziehen wir unsere Ideen groß
oh du, mein wilder Geist
mach dich frei, mach dich los
oh du, mein wilder Geist
hier unter Wölfen

deine Rastlosigkeit
bringt mich noch um den Verstand
aber vielleicht bin ich nicht gemacht für den Stillstand

deine Rastlosigkeit
bringt mich noch um den Verstand
aber wer weiß, wer weiß
vielleicht ist das auch die rettende Hand

oh du, mein Wilder

REFRAIN.

Lyrics: HIER GIBT ES NICHTS ZU SEHEN

Ich falle in Gedanken
ich falle in den Tag
ich falle und falle und knalle
auf kalten Asphalt

REFRAIN
bitte geh weiter
hier gibt es nichts zu sehen
bitte geh weiter
lass mich im Regen stehen

ich versuche die Dinge
ich versuch das Wagnis
ich versuch und versuch und verfluch
deine Barrikaden

REFRAIN

lass – mich – hier – geh.

Lyrics: AM SCHÖNSTEN AUF DEM SPRUNG

Du gehörst zu den Dingen
die ganz leise passieren
einfach an der Tür klingen
auf einen Kaffee reinspazieren

wie ich es hasse
dass du nie die Jacke ausziehst
dich nicht hinsetzt und bleibst
wie und wo du gerade bist

REFRAIN
du bist am Schönsten, am Schönsten auf dem Sprung
ohne Ziel, ohne Plan, ohne Anmeldung

hätt ich dich so geplant
wärst du nie so geworden
hätt mich jemand gewarnt
ich hätt dich nur verdorben

REFRAIN

wenn du dich unbeobachtet fühlst
mit den Fingern in deinen Haaren spielst
oh du, oh du
wenn du dich wieder neu erfindest
ich schau dir zu wie du verschwindest
oh du, oh du.

Lyrics: THE MAKING OF NICHTS

Und jetzt geb ich auf
und jetzt lass ich los
und ich warte was passiert

vielleicht zieht es vorbei
vielleicht holt es mich zurück
vielleicht vergisst es mich

ich lasse mich fallen
und zappel nicht rum
und schließe das große Theater

verlier die Kontrolle
lass mich überraschen
und ich ändere gar nichts

REFRAIN
ich lasse los
ich mache gar nichts

ich schalte aus
das Leben geht an
ob es wohl wirklich so einfach sein kann
die Hände sind frei
bald folgt der Kopf
das ist fast schon zu viel gedacht

REFRAIN

hab noch nie was
nie was so gut gemacht
gar nichts

ich werde ganz leise
und ich lasse mich tragen
auf den großen Wellen
die jetzt andere schlagen
und ich funktioniere nicht mehr
und ich sage nein
das ist was kaputt
und das darf so sein

REFRAIN.

Album Review

“... Oh du, mein wilder Geist/Mach dich frei, mach dich los...”, der mehrmals wiederkehrende Refrain des Titeltracks, das sind denn auch die absoluten Gänsehaut-Momente der CD. Schwebende und schließlich ergreifend hymnisch abhebende Augenblicke ... "Keine Kunst”, ein Stück, zu dem es einen sehenswerten Videoclip gibt im Netz ... ein kleines Gesamtkunstwerk, diese Veröffentlichung: das Konzept und seine audiovisuelle Umsetzung, dieser elegante Elektro-Poetrypop und seine analogen und digitalen Darreichungsformen." (mecora/Offenbach-Post, September 2015)

"Genau das richtige Album für Freunde und Freundinnen von cleanen Gitarren-Sounds, überraschenden Elektro-Momenten und außergewöhnlichen Gesangslinien und ich habe die Songtexte vergessen, achten Sie auf die Songtexte!" (Mac Schneider/RadioHNA, Oktober 2015)

"...Die schlichte Wortakrobatik, die den Zuhörer stets auf das Wesentliche des Liedes lenkt, birgt eine enorme emotionale Kraft, lässt dem Hörer dabei auch genügend Raum, um die eigenen Gedanken entfalten zu lassen. Untermalt sind die fünf Lieder ... mit einem treibenden, überwiegend puren, elektronischen Beat, der zusätzlich dafür sorgt, dass man sich dem Album vollends hingibt. Außergewöhnlich, gut und leider viel zu kurz." (ds/schwulissimo.de, September 2015)